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Die passende Hunderasse

Welche Hunderasse ist die richtige für mich?

Schon seit Jahrtausenden sind Hunde für uns treue Begleiter und gelten als bester Freund des Menschen. Aus vielen Gründen wollen sich die Leute auch heute Hunde kaufen, sie erziehen und in ihre Familie aufnehmen. Allerdings machen hier viele den Fehler, einfach den Hund zu sich zu nehmen, der ihnen am süßesten erscheint. Dabei achten sie nicht darauf, ob die Hunderasse überhaupt zu ihrem Leben passt. Ein großer Fehler, der einem glücklichen Zusammenleben im Wege stehen kann. Aus diesem Grund klären wir hier darüber auf, welche Hunderassen für welche Art von Mensch gut geeignet sind.

 

Warum die Hunderasse über den Charakter mitentscheidet

Selbstverständlich ist jeder Hund anders und hat seinen eigenen Charakter. Auf der anderen Seite ist es aber so, dass die Hunderassen, zu denen sie gehören, durchaus einen gewissen Einfluss auf ihr grundsätzliches Verhalten haben. Das ist auch nicht weiter verwunderlich: So ist nämlich die Hundezüchtung über Jahrhunderte hinweg ganz speziell dazu betrieben worden, bestimmte Charakteristika der Tiere hervorzuheben oder eben eher zu verkleinern. Entsprechend gibt es, auch abseits vom individuellen Hund durchaus übergreifende Eigenschaften und Verhaltensweisen, die sich dann von Rasse zu Rasse unterscheiden können. Aber das ist es auch was einen Hund letztlich ausmacht.

 

Verschiedene Lebensentwürfe

Hinzu kommt, dass unsere Gesellschaft vielfältiger und pluralistischer als je zuvor ist, was dazu führt, dass auch die Menschen ganz verschieden sind sowie deren Lebensweisen. Während einige etwa im Home Office als Freelancer arbeiten und sich ihre Zeit verhältnismäßig frei einteilen können, arbeiten andere in Schichten. Während manche Leute als Junggesellen leben möchten, sind andere schon lange in Beziehungen oder haben sogar eigene Familien. Diese Lebensentwürfe haben allerdings allesamt auch sehr unterschiedliche Gegebenheiten. Das gilt sowohl für die Zeit als auch für deren Einteilbarkeit.

Zusätzlich haben auch viele dieser verschiedenen Lebensentwürfe die Eigenschaft, sehr unterschiedliche Anforderungen an Haustiere zu haben – in diesem Fall Hunde.

 

Unterschiedliche Hunderassen im Überblick

Im Folgenden wollen wir also sehen, welche Hunderassen zu welchen Lebensentwürfen passen. Dass dabei nicht alle Hunderassen zu allen Entwürfen passen, versteht sich genauso von selbst wie die Tatsache, dass wir hier unmöglich alle Hunderassen vorstellen können. Es soll stattdessen darum gehen, einen guten Überblick zu geben und so die Entscheidung zu erleichtern, welcher Hund am besten zum eigenen Leben passen könnte.

 

 

Der Berner Sennenhund

 

Sehr beliebt ist zum Beispiel der Berner Sennenhund. Hierbei handelt es sich um einen Hund, der insbesondere bei Familien sehr beliebt ist, was wohl unter anderem seinem freundlichen Wesen zuzuschreiben ist. Zu den absoluten Grundanforderungen, damit ein Berner Sennenhund sich bei seinen Besitzern wohlfühlen kann, ist ein gewisser Hitzeschutz. Die Hunde sind sehr empfindlich gegenüber höheren Temperaturen. Schließlich werden die Tiere mit 58-70 cm Schulterhöhe, einem Gewicht zwischen 38 und 60 Kilogramm recht groß und schwer und haben zudem noch ein recht langes Fell. Also keine optimalen Bedingungen um sie an heißen Sommertagen allzu lange draußen mitzunehmen. Sie lieben daher Spaziergänge im Schnee.

Eine intensive Beschäftigung mit den intelligenten und überaus wissbegierigen Tieren ist auf jeden Fall notwendig, regelmäßiges Training bietet sich an, damit die Tiere gut ausgelastet sind.

Eine ihrer Eigenschaften ist, dass sie Fremden gegenüber relativ scheu und zurückhaltend sind, deswegen ist es auch so, dass sie sich als Wachhunde von großen Grundstücken auf gar keinen Fall eignen. Hat man jedoch oft Gäste und möchte nicht, dass der Hund sie belästigt, eignen sie sich sehr gut. Aufgrund ihrer Größe sind sie weiterhin für kleinere Räumlichkeiten und Wohnungen eher schlecht geeignet. Hausbesitzerinnen und -besitzer mit Familie haben hingegen hier einen Hund der verlässlich ist und somit auch problemlos mit Kindern losgeschickt werden kann. Das der Berner Sennenhund schon früher ein beliebter Begleiter war zeigt auch seine Geschichte.

 

Die französische Bulldogge

Wesentlich kleiner und knuddeliger, sozusagen couchtauglich, sind die französischen Bulldoggen. Obgleich sie recht kräftig sind, ist ihre Körpergröße hingegen gering. Auffällig sind neben den großen, aufmerksamen Augen vor allem die nach oben gerichteten Ohren.

Nicht zu Unrecht ist die französische Bulldogge vor allem als Schoßhund beliebt und gefragt. Für lange und gemütliche Abende sind die Tiere wahrlich ideal. Wer hingegen einen Hund sucht, mit dem sich, überspitzt formuliert, ein Halbmarathon laufen lässt, wird hier nicht fündig. Schließlich sind die kurzen Beine der Tiere auch bei Zeiten müde. Ein Vorteil liegt hingegen darin, dass die Hunde nicht besonders zum Haaren neigen und somit für Allergiker besser geeignet sind als manch anderer Hund.

Wer allerdings glaubt, dass die Tiere wenig Platz brauchen, irrt ein wenig. Selbstverständlich brauchen sie nicht so viel Raum wie der Berner Sennenhund aber was die Bulldoggen an Größe nicht haben, gleichen sie durch einen gewissen Bewegungsdrang wieder aus. Im Zweifelsfall gilt es hier, ausführlichere Infos zu den sogenannten Frenchies einzuholen, um bei einer Anschaffung bestens vorbereitet zu sein. Die französischen Bulldoggen eignen sich zum Beispiel gut für Singles, die statt Häusern lediglich Wohnungen haben und vor allem einen Hund zum Kuscheln suchen.

 

Der Schäferhund

Zu den beliebtesten größeren Hunderassen dürfte definitiv der Schäferhund gehören, der selbstverständlich auch große Vorzüge hat – aber ganz sicher kein Allrounder ist. Stattdessen hört man die Zwecke, für die er geschaffen wurde, schon an seinem Namen. Das majestätische Tier ist dementsprechend auf gar keinen Fall für Stubenhocker geeignet und sollte den Auslauf bekommen, den es braucht. Es verbietet sich also auch, die Tiere in kleineren Räumlichkeiten zu halten.

Ein großer Vorteil besteht allerdings darin, dass die Tiere sehr intelligent sind und sicherlich bestens zur Verteidigung eines Grundstücks geeignet sind. Mangelnde Stärke kann man ihnen wahrlich nicht vorwerfen. Da die Hunde ihrer Natur entsprechend einen eher misstrauischen Charakter haben, sind sie bei Fremden verhältnismäßig vorsichtig.

Ganz wichtig ist es, Schäferhunde vor intellektuelle Herausforderungen zu stellen, damit sie sich gefordert fühlen; ansonsten können die Tiere schnell ungezogen werden. Auch für den Schäferhund gibt es sogenannte FCI Rassestandards, in denen zum Beispiel Größe, Farbe und Körperbau geregelt sind. Möchte man sichergehen, dass man beim Züchter einen reinrassigen Schäferhund erwirbt, lohnt sich ein Blick auf diese Rassestandards zu geben. Schließlich zahlt man für die reinrassigen Hunde auch entsprechende Preise.

 

Der Bichon Frisé

 

Viele Menschen finden den Bichon Frisé unheimlich süß, und zwar völlig zu Recht: Der kleine Hund mit dem weißen Fell und den schwarzen Knopfaugen ist tatsächlich einfach hinreißend. „Bichon“ ist übrigens Französisch und bedeutet Schoßhund und genau dafür eignet sich der Kleine auch perfekt. Dass man hier wenig Zeit investieren müsste, ist allerdings ein Irrglaube. Die Tiere entwickeln schnell Hautprobleme, wenn die Besitzerinnen und Besitzer nicht genügend Zeit in die Fellpflege investieren. Aus diesem Grund sollten Käuferinnen und Käufer beinahe täglich die Bürste in die Hand nehmen damit der Hund lange gesund bleibt.

Außergewöhnlich ist übrigens, dass die Bichon Frisés bei guter Pflege und Haltung bis zu 19 Jahre alt werden können – sie können also echte Generationenbegleiter sein! Aus diesem Grund sollte man dieser Hunderasse es auch ermöglichen, sich an ein konstantes Leben ohne allzu große Umstände zu gewöhnen. Schließlich sind auch Hunde echte Gewohnheitstiere, ganz so wie wir. Wer also aus beruflichen Gründen häufig den Ort wechselt oder womöglich nicht absehen kann, ob er in zwei bis drei Jahren noch Zeit für den Hund hat, sollte hier an das Wohl des Begleiters denken und von einem Kauf absehen.

 

Fazit

So unterschiedlich also die Anforderungen, die potenzielle Interessenten für den Kauf von Hunden auch haben mögen: Mit den richtigen Vorabinformationen ist es erheblich einfacher, die richtige Entscheidung zu treffen und sich den richtigen Hund auszusuchen. Wichtig ist es dabei auch, sich die ehrliche Frage zu stellen, ob ein Hund überhaupt in das eigene Leben passt – erst dann sollte man an die Entscheidung gehen, welche Hunderasse in Frage kommt.



Abbildung 1: fotolia.de © Robert Kneschke #190266712
Abbildung 2: fotolia.de © fotoak80 #189300624

Abbildung 3: fotolia.de © cynoclub #14081726