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Wie Katzen mit uns kommunizieren?


Genau genommen kommunizieren Katzen auch nicht viel anders wie die meisten Säugetiere und auch der Mensch selbst. Nämlich durch Körpersprache und Laute, genannt Sprache. Um die Katzen zu verstehen, muss man sich allerdings etwas Zeit nehmen, um ihre Sprache zu erlernen, damit man weiß, was sie Ihrem Menschen mitteilen wollen.

Lautäußerungen der Katze

Eine Katze ist natürlich nicht wie die andere, so wie das bei allen Individuen der Fall ist. Manche (speziell Siamkatzen) sind richtige, "Plaudertaschen", ruhigere Artgenossenere sprechen mit sanften Stimmchen, während wieder andere ihren Wünschen laut und fordernd Ausdruck geben. Dabei haben Hauskatzen ein größeres Repertoire als Wildkatzen, da die Katzen die verbalen Lautäußerungen vor allem ihren Menschen zukommen lassen, um ihren Forderungen Ausdruck zu verleihen. Manche Haustiger haben für die einzelnen Familienmitglieder oft ganz individuelle Laute kreiert.

Ungefähr 100 verschieden Laute können Hauskatzen von sich geben

Das sind die bekanntesten und ihre Bedeutung (alphabetisch geordnet)

Begrüßung

Der zarte Laut mit dem einen die Katze am Morgen bedenkt oder wenn man nach der Arbeit nach Hause kommt.

Fauchen

Mit diesem Laut zeigt die Katze Grenzen auf, die nicht überschritten werden dürfen, falls der andere nicht Miezes Krallen fühlen will.

Grollen, Knurren

Das Knurren der Katze ist ähnlich dem Hundeknurren, womit sie anzeigt, dass der andere jetzt keinen Schritt mehr näherkommen darf und was einer allerletzten Warnung gleichkommt. Das Knurren kann man auch hören, wenn die Mieze eine besonders leckere Beute oder Fressen hat, das sie mit niemanden teilen will.

Hauptruf

Das ist ein intensiver, anrollender Laut, der dem Heimkehrenden kundtut, dass er bereits von seiner Katze erwartet wird und diese Lust auf Unterhaltung hat-

Mäusebeuteruf

Der Mäusebeuteruf signalisiert dem Katzenhalter, dass der erfolgreiche Jäger soeben mit "Stolz geschwellter Brust" heimgekehrt ist. Ist die Beute für den Dosenöffner gedacht, ist das ein Zeichen höchster Zuneigung und die Mieze möchte dafür gelobt werden, wenngleich das manchen Menschen schwerfällt. Legt die Hauskatze dem Beschenkten aber eine Spitzmaus vor die Füße, muss das Lob nicht so groß ausfallen, denn Katzen fressen keine Spitzmäuse.

Miauen

Das ist ein Universallaut, der in allen Abstufungen von klagend, fordernd bis fragend variieren kann oder einfach nur der Begrüßung dient.

Paarungsruf, Droh- und Kampfgesang der Kater

Das ist das unüberhörbare nächtliche Geschrei paarungswilliger Katzen. Bei Katern dient das auch zur Einschüchterung des Gegners vor dem Angriff.

Plaudern

Darunter versteht man fröhliches Miauen und Anmauzen ihres Menschen. Dabei wendet die Katze den Blick zu ihrem menschlichen Freund, um ihr Mitteilungsbedürfnis zu befriedigen. Manche Fellnasen haben richtig viel zu erzählen und haben für alle Lebenslagen einen guten Ratschlag bereit.

Ruflaut von neugeborenen Katzenbabys

In ihren ersten sechs Lebenswochen fiepen die kleinen Welpen, womit sie ihre Mutter zurück ins Nest rufen wollen, damit sie gesäugt und gewärmt werden, oder weil sie aus dem Nest gefallen sind.

Schnattern

Eine Katze schnattert, mit oder ohne Ton, wenn sie etwas sieht, das sie gerne erreichen möchte, aber nicht weiß wie. Dieses Verhalten beobachtet man häufig bei Katzen, wenn sie hinter einem geschlossenen Fenster einen Vogel sehen. Manchmal schnattern sie aber auch, wenn sie sich genervt oder beobachtet fühlen.

Schnurren

Damit signalisiert der Vierbeiner vor allem, dass er rundum zufrieden ist. Wenn man die Katze liebevoll kost und streichelt, stimmt sie sehr schnell diesen kehligen, gutturalen Laut an. Mit Schnurren können sich aber Katzen auch selbst beruhigen, wenn sie Angst oder Schmerzen haben.

Spucken

Spucken ist eine unwillkürliche Reaktion bei großem Erschrecken.

Türöffnungsbefehl

Wenn Freigängerkatzen keine Katzenklappe zu Verfügung steht, mittels der sie jederzeit nach eigenem Belieben kommen und gehen können, wann sie wollen, verkünden diese unüberhörbar ihren Ausgehwunsch. Reagiert der Katzenhalter darauf nicht sofort oder will die Katze aus diversen Gründen nur zu bestimmten Zeiten rauslassen, versucht der Minitiger durch ein immer lauter werdendes Geschrei seiner Forderung Ausdruck zu verleihen. Hilft das alles nichts, rächen sich auch viele Miezen, indem sie Dinge tun, die sie gar nicht tun sollten, wie zum Beispiel Gegenstände von Tisch oder Regal werfen. Viele Katzenhalter geben dann klein bei, denn Katzen sind sehr überzeugend.

Körpersprache und nonverbale Kommunikation der Katze

Das steht der Katze als Kommunikationsmittel dabei zur Verfügung:

Ausdrucksmittel Augen

Fixieren und Starren, damit wird das Gegenüber eingeschüchtert und es soll sich unbehaglich fühlen Blinzeln ist das Lächeln der Katze, womit sie jemand beschwichtigen, begrüßen und ihre Wohlgesonnenheit zeigen will. Große Pupillen ohne äußere Einflüsse wie Dämmerung bedeuten, dass der Vierbeiner unter Adrenalin steht. Die Katze kann kampfeslustig, wütend oder einfach nur liebesbereit sein.

Ausdrucksmittel Ohren

Die Ohren aufgestellt und die Augen weit geöffnet bedeutet Aufmerksamkeit. Nach vorn gedrehten Ohren bedeuten Angriffslust, flach angelegte Ohren eine Verteidigungsbereitschaft und leicht nach außen gedrehte Ohren eine Verärgerung. Stehen die Ohren normal und aufrecht, ist der Vierbeiner entspannt und gut gelaunt.

Katzenbuckel

Wenn der Stubentiger einen Buckel macht, die Haare aufstellt und der Schwanz wie ein Flaschenreiniger aussieht, will Mieze ihr gegenüber durch vermeintliche Größe abschrecken. Aber auch bei unbekannten, Angst einflößenden Gegenständen wird oft ein Buckel gemacht.

Milchtritt oder Treteln

Das ist ein Überbleibsel aus der Kindheit, als mit solchen Tritten, der Milchfluss der Mutterkatze angeregt wurde. In späteren Jahren bedeutet das einfach höchstes Wohlbehagen, so "wie bei Muttern".

Köpfchengeben, Köpfchen reiben

Das schmusige Begrüßungsritual an Händen oder Beinen ihres Menschen kann eine Suche nach Aufmerksamkeit sein, aber auch ein Zeichen tiefer Zuneigung. Köpfchengeben, Köpfchen reiben, ist auch bei Katzen untereinander ein Freundschaftsbeweis. Da die Katzen an Wangen und Kinn Duftdrüsen haben, mit denen Pheromone abgegeben werden können, wird bei diesem Zärtlichkeitsritual der Partner gleichzeitig als persönliches Eigentum gekennzeichnet.

Nasenstupser - Eine freudige und freundliche Begrüßung

Beschnuppern dient der Kontaktaufnahme, mal sehen, ob man sich "riechen kann".

Belecken

Liebkosung, vielleicht riecht der andere aber auch einfach nur lecker.

Der Schwanz als Ausdrucksmittel

Ein wild peitschender Schwanz zeigt eine Verärgerung und schlechte Stimmung an, in der man die Fellnase nicht anfassen sollte, falls man keine Bisse oder Kratzer davontragen will. Ist der Schwanz hochgestreckt, ist die Katze freudig erregt. An der Schwanzwurzel hochgezogener, sonst hängender Schwanz ist eine Drohhaltung.

Katzenbisse

Nackenbiss, Schmusebeißen, Transportbiss, Paarungsbiss, Kampfbiss und Tötungsbiss. Wer aufmerksam mit seiner Katze zusammenlebt, wird schnell weitere Elemente der Katzensprache erlernen.