Ungebetene Gäste in der Wohnung, im Haus oder im Garten? Mäuse, Ratten, Schaben, Wespen oder ein Marder im Dachstuhl? 

Vorbeugende Massnahmen, wie die regelmäßige Reinigung der Wohnräume, Stallungen und die regelmäßige Sichtkontrolle gefährdeter Vorräte, verringern das Risiko eines Schädlingsbefalls. Kommt es dennoch zu einem Befall, steht eine Vielzahl von biotechnischen, physikalischen und chemischen Bekämpfungsmethoden zur Verfügung. Die Bekämpfung wird unterteilt in

  • biotechnisch-physikalisch: mit Lockstoffen und Fallen, durch thermische Verfahren (z. B. giftfreie Wärmeentwesung mit Warmluftöfen oder Dämpfen (Bodendesinfektion) mit Heißdampf), durch Austrocknung (z. B. mit giftfreiem Ungeziefer-Puder)
  • chemisch: durch Einsatz von Giften
  • biologisch: durch natürliche Feinde der Schädlinge
  • physisch: mit Fallen, mit Mäuseplatten bei Pfahlbauten

Oft kann man die „Plagegeister“ loswerden, ohne „schweres Geschütz“ aufzufahren. Chemische Bekämpfungsmittel sollten in Innenräumen mit Vorsicht eingesetzt werden, die aggressiven Wirkstoffe lagern sich auf den Oberflächen von Wänden, Böden und Einrichtungsgegenständen ab und werden unkontrolliert wieder an die Raumluft abgegeben, wodurch gesundheitliche Auswirkungen auf die Bewohner behandelter Räume entstehen. Viele Schädlingsbekämpfungsmittel im privaten Haushalt müssen keine hinreichenden Prüf- und Zulassungsverfahren durchlaufen. Solche Mittel können von jedermann ohne staatliche Prüfung in unbeschränkter Menge zur Anwendung gebracht werden, so entstehen mitunter Vergiftungsunfälle. Bei unnötig häufiger Anwendung besteht die Gefahr, dass Schädlinge gegen die Wirkstoffe resistent werden. In gravierenden Fällen sollten anerkannte Schädlingsbekämpfer oder Kammerjäger beauftragt werden.

Wir bieten hier keine tödlichen Schlagfallen, Klebefallen und Gifte gegen Säugetiere wie Mäuse, Ratten, Maulwürfe etc. an.